Aktuell

Lean Agile

Scrum Konferenz 2010

Vom Scrum-Projekt

zum schlanken Unternehmen

 

Keynote Speakers:

Mary Poppendieck, Henrik Kniberg 

 

Datum:   7. September 2010
Ort:        ETH, Zürich
Zeit:       08.30 - 17.15

 

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eHealth

Mission

Der Wechsel vom analogen zum digitalen Zeitalter, d.h. die Nutzung des Internet samt eMail und webbasierter Technologien, erfasst den Gesundheitsmarkt.

 

Unter eHealth oder Electronic Health versteht man den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Verbesserung von Qualität und Entscheidungsgrundlagen, Effizienzsteigerung und Gewährleistung von regionaler wie weltweiter Gesundheitsversorgung.

 

Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, z.B. in der Telemedizin oder beim Disease Management, verlangt ein Umdenken bei allen Beteiligten, d.h. bei Leistungserbringern (Ärzte, Therapeuten, Labors, Spitäler), Leistungsbezügern (Patienten) wie bei öffentlichen Stellen.

 

Die Fachgruppe eHealth stellt die folgenden Fragestellungen ins Zentrum:

  • Wo befindet sich die Schweiz im elektronischen Gesundheitsmarkt verglichen mit den europäischen Ländern?
  • Welche Formate und Standards sind erfolgsversprechend für den elektronischen Austausch von Gesundheitsdaten?
  • Welche Informationen und Webdienste (Services) müssen in einem Gesundheitsportal zur Verfügung stehen?
  • Welche Sicherheits- und Datenschutzfragen müssen für die Patientenkarte und die entsprechenden Informationssysteme gelöst werden?

 

Es wird angestrebt, mit namhaften in- und ausländischen Institutionen und Behörden ein Beziehungsnetz aufzubauen und den Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern von SwissICT zu pflegen.

Themenschwerpunkte

Als bedeutende eHealth-Herausforderungen gelten folgende Anwendungsbereiche:

  1. Webbasierte Informationsbereitstellung und Prävention: Websites bieten den Patienten, Ärzten, Therapeuten und weiteren Fachleuten Informationen, Unterstützung und Beratung in Gesundheitsfragen.
  2. Elektronische Patientendossiers: Die elektronische Patientenakte stellt zeit- und ortsunabhängig medizinisches Text-, Bild- und Tonmaterial als Entscheidungshilfe zur Verfügung. Die elektronische Patientenakte umfasst administrative, organisatorische sowie leistungs- und abrechnungsrelevante Daten.
  3. Telekonsultation und Telemedizin: In der Telemedizin werden Informations- und Kommunikationstechnologien für die medizinische Diagnostik, die Gesundheitsversorgung sowie für die Aus- und Weiterbildung genutzt.
  4. Disease Management: Der Patient erhält mobile Geräte oder Personennotrufsysteme, welche Informationen oder erhobene Biodaten an ein medizinisches Communication Center oder den behandelnden Arzt übermitteln. Dies führt zu einem kundenorientierten Gesundheitssystem resp. Home Care.
  5. Datenschutz und Datensicherheit: Einen gesicherten Zugang zu eHealth-Plattformen ermöglicht ein Portal, bei dem sich die Teilnehmer anmelden und identifizieren müssen. Der Zugang wird durch ein Trust Center unterstützt, welches Identifikation und Authentifikation der Marktteilnehmer mittels digitaler Signaturen garantiert.
  6. Bildung von Communities: Aufgrund aussagekräftiger Informationsangebote im Web, Präventionsprogrammen oder Möglichkeiten der Community-Bildung im Netz entwickelt sich der Patient zu einem gut informierten und aufgeklärten Patienten.

 

Um diese Anwendungsgebiete des eHealth zu fördern, soll eine webbasierte Austauschplattform aufgebaut und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Arbeitsweise

Die Fachgruppe eHealth trifft sich in regelmässigen Abständen, analysiert den elektronischen Gesundheitsmarkt, bestimmt Themenschwerpunkte, erarbeitet Lösungsvorschläge, fördert den Erfahrungsaustausch und organisiert Tagungen.

Mitglieder

  • Prof. Dr. Andreas Meier, Universität Fribourg (Leitung)
  • Dr. med. Andreas Meer, Medvantis Schweiz AG (Co-Leitung)
  • Dr. Stephan Hill, h-consulting ag
  • Dr. med. Serge Reichlin, Siemens Schweiz AG
  • Dr. Peter Rohner, Universität St. Gallen
  • Dr. Andreas Wälchli, Centris AG
  • Thomas Wüst, Business Solution Group

Kontaktadresse

Andreas Meier

 

Universität Fribourg

Departement für Informatik

Rue Faucigny 2

1700 Fribourg

 

Tel. 026 300 83 22

FAX 026 300 97 26

andreas.meier@unifr.ch

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