Gewinner
SwissICT gratuliert den Award-Gewinnern 2009 ganz herzlich!
André Kudelski
Champion (People)
André Kudelski wurde 1960 in Prully geboren. Bereits als 12 Jähriger hat er sein erstes elektronisches Gerät gebaut, als 14 Jähriger programmierte er den ersten Mikroprozessor und mit 16 baute er seinen ersten eigenen Computer. Er nannte ihn: Dracula! Später studierte André Kudelski an der ETH in Lausanne und stieg bei Kudelski in die Firma seines Vaters als Ingenieur in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung ein. Dort arbeitete er sich bis zum Leiter der Pay TV Sparte hoch. Als 31 Jähriger machte ihn dann sein Vater zum Präsidenten und CEO des Unternehmens. Seither leitet und führt er das Unternehmen höchst erfolgreich. Neben seiner Funktion in seiner Firma sitzt Kudelski noch in den Verwaltungsräten von Nestlé, Edipresse, Dassault und andern. Er engagiert sich aber auch im Board von Economiesuisse und andern Verbänden. Wer André Kudelski kennt, der weiss, dass er ein Unternehmer durch und durch ist - einer, mit einer klaren Vision - auch für die Zukunft der ICT Industrie. Leidenschaftlich legt er den Fokus immer auf neue Innovationen und die deren Implementierung. Alleine in den letzten 5 Jahren hat seine Firmengruppe über eine Milliarde für die Entwicklung neuer Produkte ausgegeben. Ich glaube es ist keine Frage: André Kudelski hat gezeigt, dass er ein schnell wachsendes Unternehmen leiten und dieses auch durch harte Zeiten führen kann. Er ist ein "taffer" Leader in unserer Industrie und, das können wir ohne Zweifel sagen, ein Leuchtturm für andere ICT-Unternehmer in diesem Land.
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Dominik Grolimund
Newcomer (People)
Der Baselbieter Dominik Grolimund ist 29 jährig. Erst 29 Jährig - und bereits jetzt ist er ein "Serial-Entrepreneur" wie er im Bilderbuch steht. Bereits mit 16 Jahren schreibt Dominik Grolimund eine Adressverwaltungssoftware. Sie ist so benutzerfreundlich, dass sie sogleich Anwender findet. Unternehmer Grolimund gründet daraufhin seine erste Firma, die Caleido. Bis heute hat Caleido über 35'000 Lizenzen verkauft. Dann studiert Dominik Grolimund Informatik an der ETH in Zürich. In einem Austauschsemester in Holland lernt er seinen späteren Mitgründer Luzius Meisser kennen. In Holland erarbeiten die beiden jungen Studenten einen Masterplan: Sie wollen während der verbleibenden Studienzeit an einer Technologie arbeiten, die später kommerziell nutzbar ist. Es entsteht die Idee für einen Online-Speicher. Zurück in Zürich gründete Dominik Grolimund die Firma Wuala mit viel Erfolg. Der französisch-amerikanische Festplattenhersteller Lacie kaufte das noch junge Startup in diesem Frühling.
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Poken S.A
Newcomer
Ein Poken ist ein Gadget (genaugenommen ein USB-Stick mit RFID-Chip) in vielen Farben und Formen, mit dem man seine digitalen Identitäten aus sozialen Netzwerken, beispielsweise Facebook-, Twitter- oder Xing-Profile, im realen Leben austauschen kann. Treffen sich zwei Poken-Besitzer, halten sie die Gadgets aneinander und diese registrieren den Kontakt. Hinter Poken steckt eine 2007 in Lausanne gegründete gleichnamige AG, die mit dem Produkt jüngst den Preis in der Kategorie «Best European/Real World Gadget» des Technologie-Blog «TechCrunch» gewann.
Abacus Research AG
Champion
Abacus Research aus Wittenbach bei St. Gallen ist einer der bekanntesten Vertreter der Schweizer IT-Szene und bietet bereits seit 1985 betriebswirtschaftliche Standardsoftware für KMU an. Über 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind heute insgesamt in der Abacus-Gruppe beschäftigt. Mit über 70'000 verkauften Software-Modulen werden bei mehr als 35'000 Unternehmen in der Schweiz monatlich rund 700'000 Lohnabrechnungen erstellt und 170'000 Buchhaltungen auf Abacus-Software geführt. Damit ist sie eine der am meisten verbreiteten Software-Lösungen in der Schweiz. Seit Ende März 2009 ist Abacus auch im Ausland (München) mit einer Niederlassung präsent.
Amazee
Public
Amazee ist ein privat finanziertes Internet-Startup und wird unterstützt von der Innovationsstelle KTI/CTI des Bundes sowie dem Technopark Zürich. Gegründet wurde Amazee im September 2007. Die Internetplattform ermöglicht es Personen und Organisationen, ihre Ideen und Vorhaben in Projekten zu initiieren, diese zu promoten, Gleichgesinnte zu finden und sich finanzielle Unterstützung zu sichern. Das Unternehmen beschäftigt sieben Angestellte und hat seinen Hauptsitz in Zürich und eine Repräsentanz bei der Swissnex in San Francisco.








