Aktuell

SCRUM Breakfast September 2010 (Bern)

SCRUM Einführung : Praxisbeispiel aus der Medizinischen Informatik

 

Mittwoch, 29. September 2010

08:00 - 11:00 Uhr
Zühlke Engineering AG, Bern


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Programm

Informatik 2006

Business und ICT - Konvergenz oder Konkurrenz?

 

15. - 17. Mai 2006, Seehotel Waldstätterhof, Brunnen SZ

 

Programm als PDF (1 MB)

Übersicht

1. Tag - Management und Informatik

 

Referenten

  • Ruedi Noser, Nationalrat, VR-Präsident, Noser Gruppe
  • Armin Meier, Vorsitzender der Konzernleitung, Kuoni Gruppe
  • Hans-Peter Rohner, CEO PubliGroupe
  • Prof. Dr. Kurt Imhof, Leiter fög-Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft, Universität Zürich
  • Martin Werlen, Abt, Kloster Einsiedeln
  • Richard Heinzer, Unternehmensberater

Details 1. Tag

 

 

 

2. Tag - Technologie

 

Referenten

  • Carsten Schloter, CEO, Swisscom AG
  • Julius Brun, Chief of Staff, Bosshard Group
  • Prof. Dr. David Basin, Head of Information Security, ETH Zürich
  • Stephan Müller, CIO IT Products, Dresdner Bank AG
  • Rudolf Fuhrmann, Leiter Private Banking, Hypo-Vereinsbank Luxembourg
  • Werner Knoblich, Vice President EMEA, Red Hat GmbH
  • Marcel Albertin, CTO, namics AG

Details 2. Tag

 

 

 

3. Tag - Der Mensch in der Informatik

 

Referenten

  • Dr. Paul Brodmann, Geschäftsführer, CBA Computer Brainware Advisors
  • Dr. Xavier Comtesse, Directeur Romand, Avenir Suisse
  • Rainer Faistauer, Managing Director, Korn/Ferry (Schweiz) AG
  • Dr. med. Beat Villiger, CEO, Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil
  • Prof. Dr. Gunter Dueck, Chief Technologist, IBM Global Services Germany

Details 3. Tag

Moderation


Peter Duss, Mitglied der Programmkommission SwissICT und CEO der XELOG AG, führt durch das Symposium.

 

 

 

 

 

 

1. Tag - Management und Informatik

Tue gutes und rede darüber

 

Spitzenleistungen zu erbringen genügt alleine nicht mehr. Wir ICT-Verantwortliche dürfen unsere Arbeit nicht isoliert betrachten, sondern müssen immer auch das Umfeld, in dem wir tätig sind, im Auge behalten. Andernfalls laufen wir Gefahr, dass auch noch so gute Leistungen im «Reisswolf» der Alltagspolitik zerzaust werden.

 

Im Raume stehen dabei nicht nur die Fragen der künftigen strategischen Positionierung von zunehmend globalen Geschäften, sondern insbesondere auch deren "praktische" Führung.

09:15 - 09:30   Begrüssung

09-30 - 10:30   Ruedi Noser, Nationalrat, VR-Präsident, Noser Gruppe


Als Folge der um sich greifenden Kostendiskussionen fällen die politischen Entscheidungsträger nur zögerlich Entscheidungen, und die Schweiz droht in wichtigen, zukunftsträchtigen Märkten den Anschluss an die innovative Weltspitze zu verlieren. Die im letzten Jahr gestartete parlamentarisch-wirtschaftliche Initiative «ePower» soll der ICT-Branche mehr politisches Gewicht verleihen. Neben einer Einschätzung der politischen Situation erläutert der Referent als Mitinitiant die Ziele und Massnahmen der Initiative.

 

 

 

10:30 - 11:00   Pause

11:00 - 12:00   Armin Meier, Vorsitzender der Konzernleitung, Kuoni Gruppe


Die internationale Reiseindustrie ist in einem fundamentalen Wandel begriffen: Die gesamte Wertschöpfungskette zwischen Kunden und Anbietern wird vereinfacht, indem die Kette mit IT im Allgemeinen und dem Internet im Besonderen unterlegt wird. Dadurch entstehen neue Geschäftsmodelle und Marktteilnehmer. Kuoni als kleiner Reiseanbieter unter den Grossen hat vielschichtige Herausforderungen zu bewältigen, welche der Referent im Einzelnen erläutert, wobei er auch den aktuellen Stand der Dinge nicht ausser Acht lässt.

 

 

 

12:00 - 14:00   Mittagessen und Networking

14:00 - 15:00   Hans-Peter Rohner, CEO, PubliGroupe


Der Angriff auf die «alten» Medien gewinnt unaufhörlich an Dynamik: Immer weniger Inhalte werden über Radio, TV oder via Papier verteilt, dafür umso mehr über Internet oder Handy. Gibt es nach 400 Jahren bald keine Zeitungen mehr? Haben traditionelle Verleger und Medienvermarkter den Businessmodellen von Google, Ebay und Yahoo etwas entgegen zu setzen? Der Wandel der klassischen Medien zu multiplen Informationsvermittlern ist in vollem Gange, und die ICT spielt dabei eine entscheidende Rolle.

 

 

 

15:00 - 15:30   Pause

15:30 - 16:30   Prof. Dr. Kurt Imhof, Leiter fög-Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft, Universität Zürich


Die Schweiz verfügt dank ihrer Tradition des Service Public bei der kommunikativen Infrastruktur über entscheidende Standortvorteile, welche das Produkt eines erfolgreichen politisch-ökonomischen Basiskonsenses sind. Er sicherte die Qualität und regionale Gleich¬verteilung dieser Infrastruktur sowie die kontinuierliche Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit. Inzwischen ist der Konsens fragil geworden. Die Schweiz läuft Gefahr, ihre Standortvorteile einzubüssen. Eine innovative ICT-Industrialisierung der Schweiz ist angesagt.

 

 

16:30 - 17:30    Martin Werlen, Abt, Kloster Einsiedeln


Technologie ist faszinierend, kann aber auch Ängste auslösen. Das ist nicht neu. Erfindungen waren seit jeher stets auch suspekt. Der Mensch begegnet Veränderungen mit Vorsicht oder gar Skepsis, je nach Typ. Was im Gegensatz zu früher fundamental anders ist, ist das Tempo, in dem heute Veränderungen stattfinden. Wie gehen wir damit um? Wie können Verantwortliche dazu beitragen, dass die Herausforderung nicht zur Überforderung wird ? auch für sie selbst? Begegnen wir der Un-Ruhe!

 

 

 

18:30                Apéro und Abendessen

21:00                Richard Heinzer, Unternehmensberater


Die meisten Führungskräfte und «Knowledge Workers» sind heute mit drei Herausforderungen konfrontiert: Überflutung mit Informationen, lebenslanges Lernen, permanenter Zeitdruck. Mit traditionellen Arbeitstechniken ist dies kaum zu bewältigen. Es braucht eine radikale Änderung des persönlichen Verhaltens sowie einen klugen Einsatz technischer Hilfsmittel. Der Referent stellt eine mögliche, in der Praxis erprobte Methode vor, welche den Fokus auf die effiziente Nutzung von Zeit und persönlichem Wissen legt.

 

 

 

2. Tag - Technologie

Die Vergangenheit bewältigen - die Zukunft gestalten

 

Wer sich heute den vielschichtigen Problemen und Herausforderungen stellt, schafft sich mit den gewonnenen Erkenntnissen eine wertvolle Plattform für morgen. Erfolge sind so das Ergebnis von visionär fundierter Beharrlichkeit und konsequentem, praxisnahem Handeln. Doch als ICT-Verantwortliche bewegen uns insbesondere auch künftige technologische Entwicklungen, die eine Relevanz im Alltag bekommen werden. Mehr denn je zuvor durchdringt die ICT das operative Geschäft und eröffnet neue Dimensionen.

06:15 - 07:15   Auf dem Weg der Schweiz

Eine freiwillige körperliche Ertüchtigung auf historischen Pfaden! Für alle, die Gefallen an einem "early bird jogging" finden.

08:15 - 08:30   Begrüssung

08:30 - 09:30   Carsten Schloter, CEO, Swisscom AG


Als Marktleader in der Telekommunikation hat sich Swisscom stets aufs Neue im Spannungsfeld von Technologiewandel, Globalisierung und Politik zu bewähren. Carsten Schloter spricht über die aktuellen und zukünftigen Trends in der Telekommunikation und die damit verbundenen unternehmerischen Herausforderungen. Das Referat beleuchtet die Entwicklungen und Ereignisse der Branche sowie deren darüber hinaus gehende Bedeutung. Seien Sie gespannt auf die gewohnt prägnanten und klaren Statements von Carsten Schloter.

 

 

 

09:30 - 10:30   Julius Brun, Chief of Staff, Bossard Group


Die Bossard Gruppe, ein global tätiges Handelsunternehmen, ist in den letzten Jahren rasch gewachsen. Dabei wurden die IT-Bereiche Rechenzentrum und Software-Entwicklung erst aus- und dann wieder eingelagert. Das Referat beleuchtet einerseits die grundsätzlichen Aspekte des Outsourcings, legt andererseits aber auch die praktischen Erfahrungen mit Out- und Insourcing dar. Dabei gilt den Aspekten der Internationalität, des raschen Wachstums und der Integration von neuen Tochtergesellschaften besondere Beachtung.

 

 

 

10:30 - 11:00   Pause

11:00 - 12:00   Prof. Dr. David Basin, Head of Information Security, ETH Zürich


As companies and administrations go on-line, there is a growing concern about how privacy-sensitive data is stored and used. The speaker examines why this problem is so difficult, how privacy requirements differ from conventional security requirements, and why technical mechanisms for ensuring privacy must be radically different than those conventionally used to ensure the confidentiality of data. Along the way, related research topics carried out at ETH Zurich will be touched upon. (Referat in English)

 

 

 

12:00 - 13:30   Mittagessen und Networking

13:30 - 14:20   Stephan Müller, CIO IT Products, Dresdner Bank AG


Am Beispiel der international operierenden Dresdner Bank erläutert der Referent die Anforderungen des Business und zeigt auf, was sich daraus in Bezug auf die IT-Architektur der Bank ableiten lässt. Er erläutert die aktuellen Anforderungstrends, mit welchen Mitteln diese abgedeckt werden und welche Auswirkungen sich auf das internationale Private-Banking-Geschäft ergeben. Im Weiteren legt er dar, wie mit der Konsolidierung von Plattformen die Voraussetzung für Prozessoptimierungen geschaffen wird.

 

 

 

14.20 - 15:10   Rudolf Fuhrmann, Leiter Private Banking, Hypo-Vereinsbank Luxembourg


Bei der Einführung neuer Technologien müssen nicht nur Systeme bereitgestellt, sondern die Abläufe optimal aufeinander abgestimmt werden. Sehr oft werden zudem die Ängste und Vorbehalte der Mitarbeiter ausser Acht gelassen, darum müssen bereits im Einführungsprozess für jeden Mitarbeiter "quick wins" erkennbar sein. Führungskräfte sind auf allen Kompetenzebenen gefordert. Am Beispiel einer CRM-Einführung erläutert der Referent seine Erfahrungen über Erfolge, Schwierigkeiten und deren Lösung.

 

 

 

15:10 - 15:40   Pause

15:40 - 16:30   Werner Knoblich, Vice President EMEA, Red Hat GmbH


Trends, Entwicklungen und die praktische Relevanz von Open Source Software (OSS) und Linux stehen im Zentrum dieses Referats. Basierend auf aktuellen Marktdaten werden die sich abzeichnenden Trends dargelegt. Um auch deren praktische Bedeutung zu verdeutlichen, werden "real life"-Implementierungsbeispiele inklusive deren Ergebnisse vorgestellt. Zudem geht der Referent auf die zukünftigen Entwicklungen und auf «hot topics» im Umfeld der Open Source Software ein.

 

 

 

16:30 - 17:20   Marcel Albertin, CTO, namics AG


AJAX, VoIP, WIMAX, Folksonomy, Blog, Rich Thin Clients ? ist das alles nur Hype oder schon bald ein neuer, künftiger Standard? In diesem Referat erfahren Sie, welche Standards und Entwicklungen die Internet-Szene in nächster Zukunft beschäftigen und damit auch unweigerlich unseren Alltag beeinflussen werden. In der schnelllebigen Internetzeit könnte es übrigens durchaus der Fall sein, dass zum Zeitpunkt dieses Referats bereits wieder andere Themen aktuell sind als oben aufgeführt ?

 

 

 

19:00           Apéro und Gala-Diner mit Überraschungsprogramm

3. Tag - Der Mensch in der Informatik

Ich denke, also bin ich

 

Die Anforderungen in der ICT wandeln sich in einem Tempo, bei dem viele Menschen nicht mehr mithalten können. Doch lamentieren bringt nichts. Das Umfeld besser zu verstehen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist das eine, sich selber zu verstehen und "erfolgreich" in der Wissensgesellschaft einzuordnen das andere. So unterschiedlich Erfolg vom Einzelnen definiert wird ? Erfolg beflügelt alle gleichermassen, verleiht Kraft und Freude zu leisten.

08:15 - 08:30   Begrüssung

08:30 - 09:30   Dr. Paul Brodmann, Geschäftsführer, CBA Computer Brainware Advisors


SwissICT erhebt jährlich die Saläre von rund 20'000 Informatikern in der Schweiz. Anhand dieser Daten zeigt der Leiter der zuständigen SwissICT-Arbeitsgruppe die Salärentwicklung auf und bringt sie in Zusammenhang mit verschiedenen Einflussfaktoren, beispielsweise mit der aktuellen Nachfrage auf dem ICT-Markt, der Entwicklung der Berufsbilder respektive der Anforderungen an Informatiker. Die Prognose über die Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Informatikersaläre vermittelt einen Blick in die Zukunft der ICT-Berufswelt.

 

 

 

09:30 - 10:30   Dr. Xavier Comtesse, Directeur Romand, Avenir Suisse


By now the Swiss economy has been stagnant for more than ten years. Facing the aging problem, the costly welfare state, the global competition on salaries and competences, we have no other choice than a productivity revolution. The only way to revive our productivity is to embrace the immense potential of ICT. E-government, Business Productivity and Customer Empowerment are the main areas where we can act and accomplish substantial gains. We know quite well what to do, but it remains a mystery why we don?t act. (Referat in Englisch)

 

 

10:30 - 11:00   Pause

11:00 - 12:00   Rainer Faistauer, Managing Director, Korn/Ferry (Schweiz) AG


Was braucht es, um als Führungskraft erfolgreich zu sein? Neuere Studien zeigen, welche Verhaltenskompetenzen notwendig sind, um erfolgreich in IT-Positionen bestehen zu können. Herausragende Erkenntnis ist, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln bezüglich "best in class" Führungskompetenzen, unserem Verhalten und unseren Werten. Visionen und Strategien entfalten ihre Kraft erst, wenn sie verstanden und im Alltag gelebt werden. Wertvolle Hinweise zu Karrieregestaltung und Erfolgsfaktoren runden das Referat ab.

 

 

 

12:00 - 14:00   Mittagessen und Networking

14:00 - 15:00   Dr. med. Beat Villiger, CEO, Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil


Der Mensch am Limit seiner Leistungsfähigkeit: Weshalb immer schneller, höher, stärker? Ist es äusserer Druck oder innerer Zwang? Weshalb nehmen immer mehr Hobbysportler und Manager zur Bewältigung neuer Herausforderungen Dopingmittel und spielen so mit ihrer Psyche und ihrem Leben? Ist es der Wunsch nach einem neuen "Kick", nach Selbsterfahrung, nach Selbstbestätigung, nach Erfolg oder einfach ein Phänomen unserer Leistungsgesellschaft, in der ohne Doping kein Erfolg mehr möglich zu sein scheint?

 

 

 

15:00 - 16:00   Prof. Dr. Gunter Dueck, Chief Technologist, IBM Global Services Germany


Am täglichen Arbeitsplatz kommen oft Frust und Ärger auf. Perfekte Controller kämpfen mit genialen Ingenieuren, Prozess getriebene Manager mit umtriebigen Vertriebsleuten. Jeder gegen jeden, alle fühlen sich unverstanden. Hier spielt auch die Typenkonstellation eine wichtige Rolle. Die Leisen werden Wissenschaftler oder Informatiker, die vor Energie Strotzenden "verkaufen" und kämpfen, diejenigen dazwischen lieben Regeln und werden Bankangestellte, Controller, Lehrer oder Manager. Was passiert, wenn sie aufeinander treffen?

 

 

 

16:00 - 16:15   Zusammenfassung und Abschluss des Symposiums

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