Inhalt - swissICT-Salärstudie 2017: Informatiker verdienen gut und sind heiss begehrt

swissICT-Salärstudie 2017:
Informatiker verdienen gut und sind heiss begehrt

Fachspezialisten der Informatikbranche (ICT) sind weiterhin heiss begehrt. Das zeigen konstant hohe Löhne im Vergleich zu anderen Branchen. Gemäss der Salärstudie 2017 des Branchenverbandes swissICT ist zudem die Neueinstellung von Arbeitnehmenden ab 45 Jahren über die vergangenen drei Jahre stabil geblieben.

Zürich, 6. September 2017 

In einer immer stärker digitalisierten Welt sind die Informatik-Berufe hoch im Kurs. Die unabhängige Studie «Saläre der ICT 2017» macht deutlich, dass die ICT-Berufe sehr gefragt sind und die Löhne auf einem Durchschnittssalär von CHF 123'000 konstant hoch bleiben. swissICT-Präsident Thomas Flatt unterstreicht dabei die «breite Abstützung und die hohe Datenqualität der repräsentativen Studie, die sowohl Fach- als auch Management-Karrieren abbildet». Sie umfasst über 28’000 Nennungen von aktuellen Informatiker-Löhnen.

Finanzen, Versicherungen und Verwaltung
Die Standardauswertung der Salärstudie zeigt aber auch merkliche Unterschiede innerhalb von vergleichbaren Funktionen und Wirtschaftszweigen. Ein Senior Projektleiter zum Beispiel verdient im Jahr in der Schweiz zwischen 120‘000 und 140‘000 Franken. Beim Senior Applikations-Entwickler beträgt die Differenz von den höchsten zu den tiefsten Löhnen durchschnittlich 17’000 Franken. Bei den Branchen, die Informatiker anstellen, liegen die Finanzdienstleister, die Versicherungsbranche und auch die öffentliche Verwaltung sowohl bei den Projektleitern, wie auch den Applikationsentwickler vorne. In Bern sind Behörden wichtige Arbeitgeber für Informatiker, in Zürich Finanz- und Informatik-Dienstleister.

Neueinstellungen von 45+ konstant
Bei der Analyse der Zahlen 2017 hat das Saläre-Team von swissICT festgestellt, dass die Neueinstellungen von Informatikern, die älter als 45 sind, bei den teilnehmenden Firmen im Schnitt über die vergangenen drei Jahre konstant geblieben sind. Im Kanton Aargau waren im vergangenen Jahr von 76 Neueinstellungen 36 (oder 47 Prozent) 45 Jahre und älter. Im Kanton Zürich waren von 2493 Neueinstellungen 692 (27.8 Prozent) 45 Jahre und älter und im Kanton Bern von 1299 Neueinstellungen 362 (27.8 Prozent). Gesamtschweizerisch liegt dieser Wert bei 27.4 Prozent.


Hohe Transparenz
«Die Salärumfrage verschafft sämtlichen Stakeholdern der ICT-Branche – zum Beispiel Mitarbeitenden, Stellensuchenden, Firmen und Personalverantwortlichen – eine hohe Transparenz und leistet wertvolle Dienste bei der Festlegung des eigenen Salärsystems, bei der Budgetierung sowie bei Lohnverhandlungen», betont Thomas Flatt. Bei den am stärksten nachgefragten Berufsbildern wie Applikationsentwickler, ICT-System Ingenieur und IT-Projektleiter zeige sich der konkrete Nutzen als Benchmark für Arbeitgeber und -nehmer am besten. An der Salärstudie 2017 haben 183 Unternehmen teilgenommen. Diese haben die Saläre von insgesamt 28'378 Informatikern und Fachkräften der Telekommunikation angegeben, was einem neuen Höchststand entspricht. Stichtag der Datenerhebung war der 1. Mai 2017. Die Saläre wurden auf der Basis des überarbeiteten Berufe-Buches («Berufe der ICT») ausgewertet, womit Saläre von insgesamt 46 Berufen erfasst sind.
 

Über swissICT

swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT verbindet 3‘000 ICT-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Einzelpersonen. Der Verband fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert die wichtigste Salärumfrage, formuliert ICT-Berufsbilder und verantwortet den wichtigsten Informatikpreis, den „Swiss ICT Award“. Bei swissICT engagieren sich Fachexperten in 15 thematischen Fachgruppen ehrenamtlich für die Qualität und Weiterentwicklung der ICT in der Schweiz.

 

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