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Aktuelle Studien

Open Source Studie 2015

Publikation: 3. Juni 2015

Herausgeber: swissICT und /ch/open

Management Summary: Die vierte Ausgabe der Open Source Schweiz Studie beschreibt die Erfahrungen und Meinungen von 200 Schweizer Organisationen mit Open Source Software. 38 Behörden, 98 ICT-Unternehmen sowie 64 Firmen und Organisationen aus anderen Branchen haben Einblick gegeben, wie und weshalb sie Open Source Software einsetzen und wo die Hindernisse liegen.

Über die Studie: Alle drei Jahre führen swissICT, der grösste Fachverband der Schweizer ICT-Branche und der Open Source Förderverein Swiss Open Systems User Group /ch/open die Open Source Studie Schweiz durch. Die Umfrage wurde im Januar 2015 an 801 Unternehmen und Behörden verschickt, 200 Organisationen haben geantwortet. 85% der Antwortenden waren CEOs, CIOs/CTOs oder Informatikleiter.

Die Studie wurde von der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern durchgeführt und durch das Informatiksteuerungsorgan des Bundes, das Kantonale Amt für Informatik und Organisation des Kantons Bern, educa.ch und die Open Source Anbieter Automatic Server, Adfinis SyGroup, Camptocamp, IWF, mimacom, Puzzle ITC und snowflake finanziert.

Open Source Studie 2015: Download

Print-Version kostenlos bestellen: info@anti-clutterswissict.ch

Open Source Studie 2012

Veröffentlichung: 23.10.2012

Abstract:

Das Ziel der Open Source Studie 2012 ist es, verlässliche Zahlen über die Nutzung und Verbreitung, die wahrgenommenen Vorteile und die bestehenden Hindernisse beim Einsatz von Open Source Software in der Schweiz aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen zu Schlussfolgerungen führen, die ermöglichen, das Potential von Open Source Software künftig noch besser auszuschöpfen.

202 Mitglieder des SwissICT sowie Entscheidungsträger der öffentlichen Verwaltung beantworteten im Sommer 2012 Fragen über Einsatz, Nutzen und Hinderungsgründe von Open Source Software.

Aus den zahlreichen Erkenntnissen der Resultate sticht hervor, dass mit 93% beinahe alle befragten Organisationen bewusst Open Source Software nutzen, bei grossen Unternehmen und Behörden sind es sogar 100% der befragten Entscheidungsträger. Dies zeigt auf, dass der Einsatz von Open Source Software eine Normalität ist. Es stellt sich also nicht mehr die Frage ob, sondern wie Open Source Software optimal eingesetzt wird.

Das Potential von Open Source Software ist offensichtlich noch nicht ausgeschöpft. Bereits in der Vergangenheit konnte eine Mehrheit der befragten Organisationen gewisse Informatik-Kosten einsparen. Substantielle Einsparungen von 10% bis über 30% werden jedoch vor allem für die Zukunft erwartet. So antworteten denn auch fast alle Teilnehmer, dass sie in Zukunft mehr Einsparungen mit Open Source Software erzielen werden. Diese können aber nur dann erreicht werden, wenn die immer noch vorhandenen Barrieren beim Einsatz von Open Source Software abgebaut werden. Dabei stehen insbesondere bei den Behörden ungeklärte Haftungsfragen und generell der Mangel an kommerziellen Dienstleistern im Vordergrund.

Eine weitere Möglichkeit, den Nutzen von Open Source Software zu steigern, ist die Erarbeitung einer Open Source Strategie. Erst 20% der IT-Anwenderfirmen und Behörden gaben an, über einen strategischen Plan zu verfügen, wie die Vorteile von Open Source Software systematisch genutzt werden können. Immerhin gab nochmal rund ein Fünftel der IT-Anwender an, die Notwendigkeit für klare Vorgaben bezüglich Open Source Software erkannt zu haben.

Herausgeber:

swissICT, /ch/open

Durchführung:

Dr. Matthias Stürmer, Ernst & Young

Patronat:

  • Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB
  • ETH Zürich, Lehrstuhl für strategisches Management und Innovation

Copyright

© SwissICT und Swiss Open Systems User Group /ch/open
Diese Studie ist unter der Creative Commons Lizenz «Namensnennung 3.0 Schweiz (CC BY 3.0)» veröffentlicht: creativecommons.org/licenses/by/3.0/ch/

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