Warum ein Manifest?
Die Schweizer ICT-Branche setzt jedes Jahr Hunderte von Projekten und unzählige Dienstleistungen um. Wie gut das gelingt, entscheidet sich oft schon vor dem Projektstart, nämlich bei der Frage, wie beschafft wird. Gerade bei komplexen Vorhaben hängt der Erfolg weniger an einem möglichst vollständigen Pflichtenheft als an der Fähigkeit, zusammenzuarbeiten, mit Veränderungen umzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Das Beschaffungsrecht bietet dafür Gestaltungsspielräume, die heute noch zu selten genutzt werden. Wir wollen gemeinsam zeigen, wie ICT-Beschaffung für alle Beteiligten erfolgreicher werden kann, und zwar nicht als Utopie, sondern auf der Basis erprobter Praxis.
Zwei Seiten, ein wiederkehrendes Problem
Viele ICT-Projekte beginnen mit einem Pflichtenheft, das mehr verspricht, als am Ende gehalten werden kann, und enden in gegenseitigen Schuldzuweisungen. Das ist keine Frage von gutem oder schlechtem Willen einer Seite, sondern von Prozessen, die Zusammenarbeit selten begünstigen.
Unsere Werte
Wir erschliessen Wert für Verwaltung, Gesellschaft und Wirtschaft durch eine Beschaffung, die Lernen, Zusammenarbeit und Anpassungsfähigkeit ermöglicht. Dabei respektieren wir Transparenz, Gleichbehandlung, Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit. Wir sind überzeugt, dass sich ICT-Vorhaben nicht vollständig spezifizieren, planen oder bewerten lassen, bevor die Arbeit beginnt.

