Gemeinsam lernen: MINT-Begeisterung über Generationen hinweg fördern

Für die Fachgruppe stand 2025 im Zeichen neuer Formate zur Förderung von Future Skills und digitaler Teilhabe über Generationen hinweg.

Ein zentrales Projekt war die erstmalige Durchführung eines Hackathons mit MakerSpace-Elementen für junge Menschen. Ziel war es, Heranwachsende niederschwellig für MINT-Themen zu begeistern und ihnen einen praxisnahen Zugang zu ermöglichen. Dabei stand nicht das Programmieren im Vordergrund, sondern die interdisziplinäre Projektarbeit – ein Ansatz, der insbesondere auch Mädchen den Einstieg erleichtert.

Ein besonderes Merkmal des Formats war die generationenübergreifende Zusammenarbeit: Die Jury setzte sich bewusst aus Jugendlichen, Berufstätigen und Personen im Ruhestand zusammen. Dieser Perspektivenmix spiegelte den Anspruch der Fachgruppe wider, Lernen als gemeinschaftlichen Prozess über Lebensphasen hinweg zu gestalten.

Ergänzend zum Hackathon wurde ein begleitendes Programm aufgebaut, das den nachhaltigen Zugang zu MINT-Themen fördert. Dazu gehören regelmässige Exkursionen zu Organisationen sowie Angebote wie Robotik-Kurse, die von Teilnehmenden selbst in ihre Schulklassen getragen werden. So entsteht nicht nur individuelles Lernen, sondern auch ein Multiplikatoreffekt innerhalb der Community.

Auch der kreative Einsatz von Künstlicher Intelligenz – etwa im Rahmen eines generierten Songs und eines daraus entstandenen Albums – zeigte neue Möglichkeiten auf, wie Technologie generationenübergreifend erlebt und gestaltet werden kann.

Ausblick

Im Jahr 2026 wird das erfolgreiche Konzept weitergeführt und gezielt ausgebaut.

Ein besonderer Fokus liegt auf der stärkeren Einbindung der Jugendlichen selbst. Im Sinne von „Lead with Youth“ werden Teilnehmende aktiv in die Weiterentwicklung der Formate eingebunden und übernehmen zunehmend Verantwortung in der Planung und Umsetzung. Damit werden sie gezielt auf weiterführende Angebote vorbereitet und in ihrer Entwicklung unterstützt.

Aufgrund der hohen Nachfrage ist zudem eine Erweiterung der Teilnehmerzahlen geplant. Gleichzeitig soll das Engagement der Freiwilligen gestärkt und langfristig ein stabiles Organisationsteam aufgebaut werden.

Inhaltlich bleibt die Verbindung von Technologie, Kreativität und gesellschaftlicher Teilhabe zentral. Künstliche Intelligenz wird dabei nicht nur als Werkzeug verstanden, sondern auch kritisch reflektiert – insbesondere im Hinblick auf ihre Möglichkeiten und Grenzen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der stärkeren Vernetzung mit anderen Fachgruppen und Initiativen, um bestehende Strukturen zu verbinden und Synergien zu nutzen.

Highlights

  • Durchführung des ersten Hackathons mit MakerSpace-Elementen für junge Teilnehmende
  • Aufbau eines generationenübergreifenden Lern- und Austauschformats im MINT-Bereich

 

Ulrike Liebert & Miro Dietiker, Fachgruppe Smart Generations

Mitglieder

Andrea Müller

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Fachgruppe Smart Generations

Andreas Dreier

Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich SAW
Fachgruppe Smart Generations

Markus Christ

bonacasa AG
Fachgruppe Smart Generations

Miro Dietiker

MD Systems GmbH
Fachgruppe Open Source
Fachgruppe Smart Generations

Monica Roth

Tagesschule Elementa AG
Fachgruppe Smart Generations

Ulrike Liebert

Generation 65 Plus
Expertenkommission
Fachgruppe Smart Generations

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