#DIGITUP & GV 5. Mai 2026

Am 5. Mai 2026 trifft sich die ICT-Community zum #DIGITUP in Zürich. Unsere Fachgruppen beleuchten in 25 Sessions topaktuelle Themen wie Digitale Souveränität, KI oder Bildung.

Kein Buzzword-Bingo, sondern echte Erfahrungen, klare Meinungen und Austausch mit Substanz. Offen für alle, die sich für Digitalisierung, Arbeitswelten und die Zukunft von Organisationen interessieren – von IT über HR bis KMU und Tech-Konzern.

#DIGITUP: Wo die swissICT-Community Wirkung zeigt

 

Am Nachmittag vor der Generalversammlung wird #DIGITUP zur Bühne der swissICT-Community.

Was unsere Mitglieder sowie Fach- und Arbeitsgruppen bewegen, wird hier greifbar: in 25 verschiedenen Referaten und Workshops zu aktuellen Themen rund um Digitalisierung, KI, Transformation und neue Arbeitswelten.

#DIGITUP ist Show of Force und Treffpunkt zugleich. Sie treffen auf Menschen, die den ICT-Sektor der Schweiz aktiv mitgestalten und bekommen Einblicke, die über eine Theorie hinausgehen. Die kostenlose Veranstaltung steht offen für alle Interessierten, nicht nur für Mitglieder.

Im Anschluss folgt die Generalversammlung von swissICT, bevor wir einen input-reichen Tag bei Apéro und guten Gesprächen ausklingen lassen.

 

Wann & Wo

5. Mai 2026
eins0eins (im Tanzwerk101)
Pfingstweidstrasse 101
8005 Zürich

ab 12.00 Uhr Empfang & Sandwich-Lunch

13.00 – 17.05 Uhr Workshops & Fachreferate gemäss Programm

16.45 – 17.30 Uhr Empfang GV

17.30 – 18.30 Uhr Generalversammlung swissICT

ab 18.30 Uhr Networking, Food & Drinks

 

Jetzt Platz sichern 🚀🚀🚀

Programm

13.00 – 13.45 Uhr 🎤 Fachreferate

  • KI-Governance | Bewährte Ansätze aus der Praxis

    Tatjana Furrer, Managing Consultant, Swiss Infosec AG
    Matthias Ebneter, Legal Department Manager, SAP (Schweiz) AG
    Rechtskommission

    KI wird überall eingesetzt – doch was ist zulässig, was nicht? Wie kann sichergestellt werden, dass verantwortungsvoll mit dem Thema AI umgegangen wird? Was gilt in der EU und was in der Schweiz? Die Expert:innen geben anhand von praktischen Beispielen einen Überblick über regulatorsiche Vorgaben, Verantwortung der Führungsgremien und diskutiert aktuelle Fragen.

  • Design-Systeme im Zeitalter von KI

    Michaela Hildebrandt, Product & Service Design Consultant, Design Systems & Workshops
    Fachgruppe User Experience

    KI verspricht substanzielle Produktivitätsgewinne, doch ohne weiterentwickelte Designsysteme bleiben diese Potenziale ungenutzt. Dieser Vortrag zeigt, welche Arten von Design-Systemen besonders betroffen sind, welche strukturellen und organisatorischen Spannungsfelder entstehen und wie Unternehmen einen klaren, skalierbaren Prozess etablieren, um KI strategisch, qualitätsgesichert und wirksam zu integrieren.

  • Open Source Program Office (OSPO) als strategisches Instrument

    Miro Dietiker, Founder MD Systems
    Fachgruppe Open Source

    Open Source ist längst mehr als nur frei verfügbare Software, sie ist ein zentraler Motor für Innovation, Zusammenarbeit und technologische Souveränität. Immer mehr Organisationen erkennen daher die strategische Bedeutung eines Open Source Program Offices (OSPO). Ein OSPO bündelt Kompetenzen, definiert klare Richtlinien für den Umgang mit Open Source, schafft Strukturen, um Beiträge zu Open-Source-Projekten systemisch zu fördern. In diesem Referat wird aufgezeigt, wie ein OSPO Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen dabei unterstützt, Open Source nicht nur zu nutzen, sondern aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. Dadurch wird das Unternehmen souveräner und die Risiken sinken.

  • Architektur für einen vertrauenswürdigen Datenraum im Schweizer Agrar- und Ernährungssektor

    Samuel Imboden, Solution Architect, agridata.ch
    Fachgruppe Enterprise Architecture Management

    agridata.ch bildet die Grundlage für den Datenraum des Schweizer Agrar- und Ernährungssektors. Ziel ist ein sicherer, effizienter und vertrauenswürdiger Datenaustausch zwischen Betrieben, Verwaltung und weiteren Anspruchsgruppen entlang der Wertschöpfungskette. Im Zentrum stehen Interoperabilität, das Once-Only-Prinzip und die digitale Selbstbestimmung der Landwirt:innen. Das Referat gibt einen Überblick darüber, was agridata.ch ist, welches Ziel damit verfolgt wird und warum das Thema Datenaustausch im Agrarbereich relevant ist. Danach folgt die technische Sicht: Wie ist die Lösung aufgebaut, welche architektonischen Entscheidungen wurden getroffen und welche Rahmenbedingungen mussten dabei berücksichtigt werden?

13.00 – 14.35 Uhr 🎯 Workshops

  • LLM Unplugged | Baue deinen lokalen KI-Assistenten offline mit deinen Geschäftsgeheimnissen, ohne Angst vor Datenverlust

    Danilo Biella, Agile & Quality Professional, SPF Consulting
    Fachgruppe Lean, Agile & Scrum

    In diesem Give’n’Take richten wir eine Umgebung ein, die allen ermöglicht, private Domänendaten mit einer lokalen KI-Instanz zu nutzen. Am Beispiel von (öffentlichen) agilen Dokumenten erstellen wir einen KI-Assistenten für agile Themen. Wir arbeiten in Gruppen und können die Resultate untereinander austauschen. Wir machen Beispiele von Setups für stärkere und schwächere Hardware, jede Person auf ihrem Laptop oder Handy.  Ziel ist es, dass alle fähig sind, zu Hause der KI eine Schatzkarte zu geben und eine Schnitzeljagd zu organisieren, so dass niemand Hinweise im Web finden kann. Man kann beliebige Anwendungsmöglichkeiten anknüpfen und gerne bei der Retro weiterspinnen. Menschen werden nicht durch Werkzeuge ersetzt, sondern durch Menschen mit Werkzeugen ausgestattet.

  • AI-Native: Agile auf Steroiden | Warum AI kein Technologie-Upgrade ist, sondern ein Denk-Upgrade

    David Baer, Management Consultant, Kegon Schweiz
    Fachgruppe Lean, Agile, Scrum 

    Viele Organisationen begegnen KI noch immer als Technologie-Upgrade: neue Tools, schnellere Delivery, mehr Automatisierung. In diesem Workshop wird deutlich, warum diese Sicht zu kurz greift. AI verändert nicht nur Prozesse, sie verändert die Natur von Lernen, Entscheiden und Führen. In einer AI-Native-Welt entstehen neue Fähigkeiten oft schneller, als Organisationen sie planen oder antizipieren können. Technologie entwickelt sich in Wochen, während Strategie-, Governance- und Organisationszyklen deutlich langsamer reagieren. Klassische und agile Annahmen geraten dadurch unter Druck und Geschwindigkeit allein reicht nicht aus.

    In diesem 90-minütigen Hands-on-Workshop für Führungskräfte und Change-Verantwortliche erleben die Teilnehmenden, was AI-Native-Denken konkret bedeutet. Auf Basis der AI-Native Success Factors arbeiten sie mit AI als Denkpartner an realen Arbeits- und Entscheidungsprozessen, identifizieren Mindset-Grenzen klassischer Agilität und experimentieren mit neuen Formen von Lernen und Orientierung unter Unsicherheit.

13.50 – 14.35 Uhr 🎤 Fachreferate

  • KI-Haftung und Do's & Don’ts für AI-Verträge

    Alesch Staehelin, Partner, Uto Legal
    Sven Kohlmeier, IT-Fachanwalt, Wicki Partners
    Rechtskommission

    Fast keine Leistung ohne KI, doch was muss vertraglich vorgesehen werden, um Vorgaben zu respektieren und Risiken zu reduzieren? Es werden die verschiedenen Sichtweisen beleuchtet, Haftungsrisiken diskutiert und Formulierungsvorschläge vorgestellt. Für Kund:innen, Lieferant:innen, Mitarbeitende etc. braucht es unterschiedliche Regelungen. Welche sinnvoll und welche risikoreich sein können, diskutieren die Fachpersonen. 

  • Innovation unter Realbedingungen | Praxistest der Zürcher KI-Sandbox

    Raphael von Thiessen, Leiter Innovation-Sandbox, Amt für Wirtschaft Kanton Zürich
    Fachgruppe Innovation

    Die Innovation-Sandbox des Kantons Zürich ist kein Experimentierraum, sondern eine reale Testumgebung, in der KI-Projekte unter echten Bedingungen umgesetzt werden – mit Zugang zu Daten und regulatorischem Know-how.

    Raphael von Thiessen zeigt konkrete Anwendungen und was wirklich zählt: Wie Unternehmen regulatorische Hürden überwinden, schneller implementieren und KI in produktive, skalierbare Lösungen überführt.

  • Wie bauen Organisationen bedarfsgerechte und digitale KI-Kompetenzen auf?

    Roger Hubmann, CEO & Founder, SkillForward
    Dr. Daniel Stoller-Schai, CEO, Collaboration Design
    Jürg Hofer, CEO & Founder, Prime Competence
    Fachgruppe Digital Competency

    Viele KI- und Digitalschulungen verfehlen ihre Wirkung. Warum ist das so? Der Workshop zeigt Erfolgsfaktoren und typische Stolpersteine. Teilnehmende lernen Methoden zur Bedarfserhebung und Skill-Gap-Analyse kennen und erfahren, wie praxisnahe Lerninhalte – auch mit KI-gestützter Produktion – entwickelt werden. Zum Abschluss werden konkrete Handlungsempfehlungen für die eigene Organisation abgeleitet. Für alle, die KI-Kompetenzen nicht nur diskutieren, sondern wirksam aufbauen wollen.

  • Open-Source-Kollaboration als Future Skill

    Miro Dietiker, Founder, MD Systems
    Fachgruppe Smart Generations

    Wir zeigen auf, was Future Skills mit Open-Source-Kollaboration gemeinsam haben und wie wir diese in die Bildung integrieren können. Durch Open Source entstehen freie digitale Güter (Digital Public Goods / DPG), die systemkritisch sind und heute oft nicht nachhaltig gepflegt werden. Wir zeigen auf, warum die Bildung für nachhaltige Souveränität darauf Antworten finden muss, wie diese Kompetenzen vermittelt und gepflegt werden können. Gleichzeitig kann das Bildungssystem eine tragende Rolle übernehmen, um die notwendige Arbeit zu leisten.

  • Warum Referenzarchitekturen immer falsch sind und worauf es ankommt

    Daniel Keller, Public Management Architect, Bundeskanzlei
    Andreas Spichiger, Public Management Architect, Bundeskanzlei
    Fachgruppe Enterprise Architecture Management

    Wir wollen gemeinsam unsere Welt verstehen und versuchen, das mit Modellen besser zu beherrschen. Dabei scheitern wir immer wieder beliebig. Die Auseinandersetzung mit Inhalten von Referenzarchitekturen kann uns unterstützen, ein gemeinsames Verständnis für die Zusammenarbeit zu erhalten.

14.40 – 15.25 Uhr 🎤 Fachreferate

  • Kritische Infrastruktur und Digitale Souveränität

    Antje Durlan Szuran, SBB
    Carmen de la Cruz, Head of Legal, Axians Schweiz AG
    Rechtskommission

    Kritische Infrastrukturen wie der öffentliche Verkehr bedürfen eines hohen Schutzes. Die Abhängigkeit von Providern, geopolitischen Ansprüchen und Krisen sind dafür zu minimieren, doch was heisst das konkret? Was bedeutet diesbezüglich digitale Souveränität? Expert:innen aus der Industrie inklusive Infrastrukturanbieter stellen die verschiedenen Aspekte vor und ordnen sie ein. 

  • Innovation aus der Praxis | Wie Open Source moderne Software ermöglicht

    Patrick Scheller, Head of Development & Infrastructure, CodeCubicle
    Fachgruppe Innovation

    Moderne Software entsteht heute selten im Alleingang: Open Source und Developer-Communitys sind zentrale Innovationstreibende. Patrick Scheller zeigt, wie Innovation in der Praxis wirklich funktioniert und wie Unternehmen offene Technologien gezielt nutzen, um schneller zu entwickeln und effizienter zu skalieren. Sie lernen, wie kollaborative Entwicklung Wettbewerbsvorteile schafft und welche konkreten Hebel Sie direkt anwenden können.

    Business Impact: schnellere Time-to-Market, geringere Kosten, höhere Innovationskraft.

  • Wirksame Massnahmen für bessere Zusammenarbeit in organisationsübergreifenden Communitys

    Prof. Dr. Petra Müller-Csernetzky, Institut Innovation & Technologiemanagement, Hochschule Luzern
    Innovationsprojekt DeCIRRA-SP1

    Erfolgreiche Communitys entstehen nicht zufällig – sie werden bewusst aufgebaut, gepflegt und weiterentwickelt. swissICT bündelt die Erfahrungen aus rund zwanzig Fachgruppen. Das Innosuisse-Projekt DeCIRRA hat zusammen mit swissICT in den letzten vier Jahren wissenschaftlich untersucht, unter welchen Rahmenbedingungen Communitys in grossen Freiwilligenorganisationen  wachsen, Wirkung entfalten und langfristig bestehen können. Anhand konkreter Beispiele werden wirksame Massnahmen aufgezeigt, um die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zu stärken.

  • Wie ICT-Akteur:innen, Gemeinden, Schulen und Wirtschaft junge Menschen auf eine KI-geprägte Zukunft vorbereiten

    Ulrike Liebert, Founder, Generation 65 Plus GmbH
    Fachgruppe Smart Generations

    KI verändert Arbeitsprozesse und das Bildungsumfeld. Dies sollte sich auf den Berufswahlprozess auswirken.

    Während Lehrpläne bereits Elemente wie Algorithmen und digitale Kompetenzen enthalten, erhält KI nur langsam nachhaltig Einzug in Schulen. Die Überforderung zeigt sich auch im Elternhaus. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor der  Frage, welche Kompetenzen zukünftige Lernende und Mitarbeitende (noch) benötigen. Eine Gemeinde reagiert. Sie bringt zentrale Akteur:innen zusammen: Jugendliche, Eltern, Bildungsinstitutionen und lokale Wirtschaft. Gemeinsam analysieren sie Chancen und Risiken von KI und entwickeln Massnahmen, die Akteur:innen gemeinsam tragen, um die Jugend für eine KI-geprägte Zukunft fit zu machen.

  • e-ID und Vertrauensinfrastruktur für elektronische Nachweise | Status quo und Ausblick

    Christian Heimann, Fachspezialist e-ID, Bundesamt für Polizei fedpol
    Fachgruppe Sourcing & Cloud

    Nach der Abstimmung zum e-ID-Gesetz im September 2025 können e-ID und Vertrauensinfrastruktur weiter vorangetrieben werden. Christian Heimann präsentiert den Stand der Arbeiten und zeigt, wie die Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und Vertrauenswürdigkeit erfüllt werden. Beim Ausblick wird auch dargestellt, wie mit der e-ID und der Vertrauensinfrastruktur die digitale Souveränität der Schweiz gestärkt werden soll und viele weitere elektronische Nachweise ermöglicht werden.

15.30 Uhr - 16.15 Uhr 🎤 Fachreferate

  • AI Transformation | Wie werden wir eine Frontier Unternehmung?

    Kyle Krüsi, Senior Solution Engineer, Microsoft Schweiz
    Boris Hochreutener, Principal Program Architect, Microsoft Schweiz
    Fachgruppe Sourcing & Cloud

    Erfahren Sie aus erster Hand wie Microsoft Unternehmen in der Schweiz in der AI Transformation begleitet. Welche Trends gibt es zu beachten? Wo liegen die Fallstricke und Mythen im Schweizer Enterprise-Umfeld. Lassen sie sich inspirieren und auf den neusten Stand bringen.

  • Führung ist kein Einzelsport mehr

    Ari Byland, Organisationsentwickler, Value Talks
    Fachgruppe Lean, Agile & Scrum

    92 % der Angestellten machen Dienst nach Vorschrift. 70 % der Transformationsprojekte scheitern. Und wir wundern uns, dass es nicht läuft?

    Ari Byland zeigt, warum das klassische Führungsmodell bei steigender Komplexität strukturell an seine Grenzen stösst – und wie Co-Leadership Führungsverantwortung auf drei gleichwertige Rollen verteilt: Product Owner, Teamcoach und People Experience. Mit Beispielen aus der Schweizer Praxis, typischen Fallstricken und einer ehrlichen Einschätzung, wann es funktioniert und wann nicht.

  • The Powerhouse of a Human-Centered Digital Transformation

    Viktoria Mauz, Account Manager, Nokia
    Fachgruppe Innovation

    70 % der Transformationen scheitern – nicht an Technologie, sondern an Menschen, Kultur und Strategie. In dieser Keynote zeigt Viktoria Mauz, wie Unternehmen ein Powerhouse für menschenzentrierte Transformation aufbauen und Technologie wirksam verankern. Sie lernen, warum Initiativen scheitern, wie Strategie, Kultur und Skills zusammenspielen und welche konkreten Schritte sofort Wirkung zeigen.

    Business Impact: nachhaltige Umsetzung, höhere Adoption und messbare Resultate.

  • Lernende Organisation in einer automatisierten Welt

    Timo Bezjak, Organisationsentwickler, Sfera
    Fachgruppe Lean, Agile & Scrum

    KI-Systeme entwickeln sich weiterhin rasant. Was bedeutet das für Organisationen und was für die Menschen, die in ihnen arbeiten? Vielleicht lautet die entscheidende Frage nicht, welche Tools wir einsetzen, sondern wie wir uns als Organisation aufstellen.

    Die relevanten Future Skills sind weniger technisch als man erwarten würde: Kommunikation, Kooperation, Kreativität und kritisches Denken beispielsweise. Kollektives Können, Verstehen und Lernen werden wichtiger. Unternehmen, Verwaltungen und NPO müssen diese Fähigkeiten neu entwickeln, die konventionelle Hierarchien überfordern. Denn die Voraussetzung für gelingenden Wandel ist die lernende Organisation – eine Kultur, die offen für Neues ist, fragt statt zu wissen und die Talente der Menschen ins Zentrum stellt.

    In diesem Vortrag zeigt Timo Bezjak, wie längst verloren gegangene organisatorische Tugenden in einer digitalisierten Welt neue Bedeutung bekommen: gelebte Mitverantwortung, effiziente Entscheidungsfindung und effektive Dezentralisierung.

15.30 – 17.05 Uhr 🎯 Workshops

  • Cyberincident bei der SBB | Legal-Sicht

    Antje Durlan Szuran, SBB
    Matthias Ebneter, SAP
    Tatjana Furrer, Swiss Infosec
    Sven Kohlmeier, Wicki Partners
    Alesch Staehelin, Uto Legal
    Carmen De la Cruz, Axians Schweiz AG
    Rechtkommission

    Die SBB steht für Sicherheit im öffentlichen Verkehr. Cyberincidents machen jedoch auch vor einer SBB nicht halt. Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es, um die Infrastruktur zu schützen? Genügt dies und welche Auflagen sind damit verbunden? Dies und mehr diskutieren die Vertreter:innen der Rechtskommission aus praktischen und juristischen Gesichtspunkten mit den Teilnehmenden. 

  • Agentic AI mit Open Source

    Michael Eichenberger, CEO, stepping Stone AG
    Niklaus Hofer, CTO, stepping stone AG
    Fachgruppe Open Source

    Agentic AI eröffnet neue Möglichkeiten, den Arbeitsalltag intelligenter zu gestalten. In diesem praxisorientierten Workshop lernen Sie, wie Open-Source-KI und offene Modelle im Unternehmensumfeld eingesetzt werden können, um Abläufe zu automatisieren, Informationen schneller zu verarbeiten und produktiver zu arbeiten. Anhand konkreter Beispiele mit Tools wie Hermes Agent und Modellen wie Apertus, DeepSeek oder Kimi erhalten Sie einen verständlichen Einstieg in Agentic AI Systeme. Der Fokus liegt auf praxisnahen Anwendungen, die sich direkt in Ihren Arbeitsalltag integrieren lassen. Entdecken Sie, wie offene KI-Technologien Ihnen helfen können, effizienter zu arbeiten und neue Potenziale zu erschliessen.

  • Wie wärs mit "Learning" statt "Education"? Wo Bildungsangebote versagen & wie Learning Communitys das lösen

    Wolfgang Rathert, Dozent an mehreren Schweizer Hochschulen
    Fachgruppe Education

    Die IT-Branche investiert jährlich viel Geld und Zeit in Ausbildung. Schade, dass viele dieser Investitionen systematisch ihr Ziel verfehlen.

    Denn Education und Learning sind nicht dasselbe. Das zu verwechseln ist teuer. Hochschulen und Bildungsinstitutionen liefern Inhalte, Curricula und Zertifikate. Was Unternehmen und ihre Mitarbeitenden aber tatsächlich brauchen, ist Lernen – und das passiert fast nie im Kursraum. Denn gelernt wird nur dort, wo Erfahrungen gemacht und Probleme gelöst werden. Wo wissen im Kontext erkannt und geteilt wird. Effektives Lernen passiert in der Praxis, im Team und in der Community.

16.20 – 17.05 Uhr 🎤 Fachreferat

  • Neue KI-Fachgruppe stellt sich vor

    Hanna Brahme, Curator AI House Davos, ETH AI Center
    Rebecca Brauchli, Head ZHAW digital
    Fachgruppe Künstliche Intelligenz

    Die neue KI-Fachgruppe von swissICT vernetzt KI-Praktiker:innen aus Wirtschaft, Forschung und Startups. Ziel ist der Austausch zu konkreten Use Cases, Technologien und strategischen Fragen rund um KI. Geplant sind Workshops, Institutionenbesuche und eine gemeinsame Wissensplattform. Die Fachgruppe bietet Raum für Peer Learning, Diskussion zu Regulierung und Ethik sowie Inspiration für praxisnahe KI-Anwendungen.

  • Digitale Souveränität | Wo stehen wir Heute?

    René Räber, CTO, Microsoft Schweiz
    Patrick Fontana, AI & Cloud Specialist, Microsoft Schweiz

    2026 werden souveräne Ansätze in der Informatik-Infrastruktur sowie im Applikationsumfeld zentaler als je zuvor.  Microsoft lancierte kürzlich ihr Produkte- und Service Portfolio, um den wachsenden und anspruchsvollen Erwartungen gerecht zu werden.  Erfahren sie vom CTO von Microsoft Schweiz die jüngsten Neuigkeiten und stellen sie ihre Fragen direkt. 

 

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