7. Februar 2020

«Lassen Sie uns über flauschige Roboter, digitales Bier und natürlich Swag & Dab reden!»

Der Titel des Vortrages von Ömer Atiker am Transformation Day lautet: Hallo Zukunft! Haben Sie heute schon transformiert? Warum eigentlich nicht? Und wenn doch: Tut das nicht weh?

Interview mit Ömer Atiker

Herr Atiker, in Ihrem Vortrag geht es unter anderem auch um die Diskrepanz von Anspruch und Wirklichkeit bei der digitalen Transformation. Wodurch entsteht diese Diskrepanz?

Vor allem durch Unwissen, mangelnde Erfahrung. Unternehmen betreten Neuland und wissen einfach noch nicht, was sie da erwartet. Bei manchen ist es wie das Pfeifen im dunklen Wald: Da wird ein grosses Digitaltheater aufgezogen, mit großen Visionen und einem Innovation Lab, mit bunten Möbeln und Tischkicker – aber eine Veränderung im Unternehmen findet kaum statt.

Unsere Unternehmen sind vor allem effizient, aber nicht flexibel. Das kann man – und muss! – man lernen. Dazu gehört zuallererst, sich einzugestehen, dass man unsicher, unwissend ist. Viele Mitarbeiter wollen eine klare Richtung, «da geht es lang», viele Kader haben auch den Anspruch an sich selbst, diese Klarheit zu bieten. Doch leider ist das gar nicht möglich.

Erst diese Woche fragte mich ein großes Unternehmen, wie die Welt wohl in 10 Jahren aussieht. Aber vor zehn Jahren hatten die ersten Vorstände ein Smartphone, vor 20 Jahren kam E-Mail in die Firmen, Wie hätte man das voraussagen sollen?

Wenn wir uns eingestehen, dass wir manches eben nicht wissen (können), dann können wir damit offen und beherzt umgehen. Und dann macht Zukunft auch wieder Spass.

Sie reden ausserdem von einem Trilemma der Unternehmen. Was ist das genau?

Ein Trilemma ist ein dreiseitiges Problem, quasi die grosse Schwester des Dilemmas. Für Firmen bestehen diese drei Seiten aus Technologie, Geld und Mitarbeitern. Und nur, wenn sie diese drei Faktoren aufeinander ausgerichtet haben, werden Sie Erfolg haben.

Mitarbeiter stehen übrigens vor einem ganz eigenen Trilemma. Was das ist und wie Sie es lösen – das verrate ich Ihnen in meiner Keynote. Vortrag.

Für wen ist Ihr Vortrag interessant und warum?

Für jeden, der in den kommenden 10 Jahren in der Wirtschaft tätig sein wird. Ich versuche zu zeigen, was für uns und unsere Unternehmen wirklich wichtig ist und wie wir damit am besten umgehen. Die Veränderung kommt so oder so – lassen Sie sie uns nutzen, um besser zu werden!

Gibt es sonst noch etwas, das Sie Ihrem Vortrag vorausschicken möchten?

Nein, das passt. Kommen Sie und lassen Sie uns reden über flauschige Roboter, digitales Bier und natürlich Swag & Dab!

 

Zur Person:
Seit Jahren sammelt Ömer Atiker Gründe, Ursachen und Beispiele von Erfolgen. Als Autor mehrerer Fachbücher, als erfahrener Berater und als internationaler Keynote Speaker zeigt er, wie die digitale Transformation gelingt. Sein Standpunkt: Wir brauchen die richtige Balance von Technik, Mensch und Unternehmen – dann können wir als europäische Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sein.

Disclaimer: Der 1. Transformation Day wird von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) organisiert. Die FHNW ist ein Mitglied von swissICT. swissICT ist Partner der Veranstaltung und beteiligt sich inhaltlich durch die Fachgruppe Sourcing & Cloud am Programm. Mitglieder von swissICT geniessen Rabatte auf die Tickets der Veranstaltung. Hier geht’s zum Programm.

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